Der Mythos und die Sagen der Ureinwohner Neuseelands, der Maori erzählen uns‚ dass in der Entstehung der Geschichte des Landes‚ der Paua keine Schale hatte. Tangaroa‚ der Gott der See sah‚ welche Nachteile dem Paua daraus erwuchsen und beschloss ihm einen ganz speziellen Schutz zu schaffen und sagte:
Ich will aus meinem Reich das kühlste Blau des Ozeans nehmen und bitte meinen Bruder Tone, Gott der Wälder um das frischeste Grün des Waldes, vom Morgen eine Spur des Violetts vorn Sonnenuntergang ein Schein schönstem Rosa. Über alles lege ich das Schimmern der Mutter aller Perlen! Tangaroa schuf so einen wundervollen Umhang für Paua der glitzerte und vor Schönheit blendete. Aber die Schale war empfindlich und wurde zerbrochen von den vielen Seetieren die neidisch waren auf Pauas neues Erscheinen. Tangaroa sah dies und verstärkte das Schneckenhaus mit vielen Schichten des kühlsten Blaus des Ozeans‚ dem frischesten Grün der Wälder dem violett des Morgens und dem Rosa der Abendsonne.
Schliesslich fügte er eine Tarnung dem Mantel hinzu die es Paua ermöglichte, sich im Gelbgrau und Braun der Unterwasserwelt und der Felsen unsichtbar zu machen. Tangaroa beschützte sodann Paua mit einer lebenslangen Aufgabe: Er musste sich eine dieser schönen Schichten nach der Anderen umlegen jede von verschiedener Färbung und unterschiedlichem Glanz. So sagte man‚ bekam Paua seine Schale. Paua behält das Geheimnis seiner inneren Schönheit für sich und erst am Ende seines Lebens wenn sein leeres Haus an den Strand gespült wird offenbart sich‚ welchen künstlerischen Wert Tangaroa geschaffen hat. | ||
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